Natürliche Körperhaltung

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Natürliche Körperhaltung

Natürliche Körperhaltung

Wenn du deine Körperhaltung verbessern möchtest – dann bist du hier absolut richtig! Du kennst es bestimmt, wenn du längere Zeit im Stehen verbringst, versucht du manchmal eine aufrechte Körperhaltung zu erzwingen. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sie auch gut und gesund ist. Das kann beispielsweise zu Rückenschmerzen führen, weil die Muskeln verspannen. Deine Bandscheiben, Wirbelgelenke, Muskeln und Bänder werden übermäßig beansprucht. Deshalb beginnen wir hier beim Ursprung – bei der Körperhaltung. Die Körperhaltung, welche wir Tag für Tag einnehmen, ist dafür verantwortlich, wie unsere Wirbelsäule aussieht. Deswegen ist es wichtig, eine gesunde Grundkörperhaltung einzunehmen, denn sie ist Voraussetzung für einen schmerzfreien Rücken. Deine Statur sollte so ausgelegt sein, dass du deine Wirbelsäule so wenig wie möglich belastest. Das ist bei jedem individuell und du musst selbst herausfinden, bei welcher Haltung du dich wohl fühlst. Mache dir bewusst, dass die Haltung, die du tagtäglich einnimmst, maßgeblich beeinflusst, wie sich deine Wirbelsäule formt! Also wenn du beispielsweise merkst, dass du generell eine nach vorne geneigte Körperhaltung hast, kannst du dagegen arbeiten, wenn du dich aufrichtest, den „Buckel“ begradigst, dementsprechend evtl. auch die Brust- und Schultermuskulatur dehnst usw.

 

Gesunde Körperhaltung

Im Stehen sollte optimalerweise das Gewicht gleichmäßig verteilt werden. Das beginnt schon beim Kopf, dieser sollte aufrecht, gerade und zentral ausgerichtet sein, nicht nach unten hängend, aber auch nicht übermäßig nach oben gestreckt sein, das Kinn demnach auch gerade ausgerichtet. Die Schultern sind im Optimalfall entspannt. Die Wirbelsäule sollte in ihrer natürlichen, sanften S-Kurve liegen. Das Becken neutral ausgerichtet – nicht nach vorne oder hinten gekippt – dies dürfte für einige, die ein ausgeprägtes Hohlkreuz haben, schon gar nicht so einfach sein, jedoch müssen wir dem Becken wieder zeigen, was seine natürliche Ausrichtung und Position ist. Deswegen solltest du, wenn ein Hohlkreuz besteht, dein Becken etwas neutralisieren und nach vorne ziehen. Du wirst merken, dass du meist auch deine Gluteen einsetzen musst (Po-Muskulatur). Am Besten, du stellst dich vor einen Spiegel und probierst es selbst aus. Das ist nebenbei auch gleich die erste „Übung“, täglich mehrmals vor dem Spiegel sein Becken auszurichten – dazu muss man es aber auch konsequent durchziehen. Stelle dich vor deinen Spiegel und beschäftige dich damit, es wird aber eine Weile dauern bis man die richtige Haltung hinbekommt. Und als letzter Punkt, sollten die Knie nicht durchgestreckt sein. Die Haltung sollte weder steif, noch schlapp sein.

 

Zusammenfassung:


  1. Kopf und Kinn gerade ausrichten
  2. Schultern entspannen
  3. Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Kurve lassen
  4. Becken neutral ausrichten
  5. Knie nicht durchdrücken

 

Vermeide eine zu steife Haltung

Die steife, militärische Haltung ist nicht gesund und auch nicht zu empfehlen, da sie meist starke Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich erzeugt. Die Brustwirbelsäule ist zu stark beansprucht und die Lendenwirbelsäule engt die Bauchmuskulatur ein. Zusätzlich sorgt eine zu sehr erzwungene Haltung meist Ver- und Anspannung.

 

Vermeide eine zu schlappe Haltung

Die schlappe, gekrümmte Haltung ist ebenfalls nicht gesund: Muskeln, die die Wirbelsäule und Bauch stützen sollten, sind schlaff und das Becken ist nach vorne gekippt. Das Resultat wird ein Hohlkreuz sein, zudem wirkst du in dieser Haltung schlapp und nicht selbstbewusst.

 

Deshalb ist es wichtig, dass wir eine natürlich Haltung einnehmen. Den Rest erledigen wir mit Dehn- und Kraftübungen.


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