Rundrücken

Bei dem Krankheitsbild „Rundrücken“ („Buckel“) spricht man von einer sogenannten Hyperkyphose und darunter versteht man, dass die Brustwirbelsäule zu stark gekrümmt ist. Wie auch bei der Entstehung eines Hohlkreuzes, wird der Rundrücken auch meist von den Personen selbst verursacht – sprich erworben. Durch Bewegungsmangel bei einem Bürojob wird der Rundrücken ebenfalls unterstützt. Meistens resultiert daraus, dass die Schultern nach vorne und oben gezogen sind. Wenn du ausschließen kannst, dass du nicht unter Morbus Bechterew, Morbus Scheuermann oder anderen Rückenerkrankungen leidest, kannst du deinen erworbenen Rundrücken auf jeden Fall in den Griff bekommen. Aber folgende Übungen bzw. Stärkung und Dehnung gewisser Muskelpartien wird dir generell gut tun, ob mit Erkrankung oder ohne – jedoch solltest du bei einer Erkrankung einen guten Arzt aufsuchen. Wie bei jeder Fehlhaltung, sind manche Muskelgruppen zu gespannt, und manche zu schwach. Das heißt mit Dehn- und Kraftübungen kann man entgegenwirken.

rundruecken

Welche Muskeln sollten gedehnt werden?

Die Brustmuskeln, der Trapezius, der Schulterblattheber und der Latissimus haben zu viel Spannung und versetzen deine Haltung in einen Rundrücken. Diese Partien sollten also gedehnt werden.

  • Brustmuskeln dehnen
  • Breite Rückenmuskel (Latissimus Dorsi) dehnen
  • Oberer Trapezius dehnen
  • Schulterblattheber dehnen

Welche Muskeln sollten gestärkt werden?

Der mittlere Rücken (mittlerer und unterer Trapezius), der Rhomboideus und Sägezahnmuskel sind zu schwach und müssen demnach gekräftigt werden.

  • mittlerer Rücken
  • Rhomboideus
  • Mittlerer und unterer Trapezius