Motivation zum Dehnen

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Wie du dich zum Dehnen motivierst

motivation zum dehnen

Hast du Probleme dich zum Dehnen oder zum Sport allgemein zu überreden? Dann sei nicht verunsichert, denn du bist nicht allein. Dieser Text soll zeigen, wo die Ursachen für Motivationsprobleme gefunden werden können und wie du gegen sie vorgehen kannst.

Eines muss dir aber vorab bewusst sein: Nur deine intrinsische Motivation kann dich dazu bewegen, dauerhaft zu trainieren. Jemand anderes als du selbst, kann das vielleicht kurzzeitig schaffen, aber langfristig musst du es selbst WOLLEN, gegen deinen Willen kann es nicht funktionieren.

Wo können die Ursachen für Motivationslöcher also ausgemacht werden?

Da wäre zum einen die Tatsache, dass Training anstrengend und mitunter nicht schmerzfrei ist. Gerade Dehnübungen machen die meisten nicht zum Spaß oder aus Leidenschaft, sondern aus Notwendigkeit und sie sind selten angenehm. Außerdem ist das Dehnen ein langsamer Prozess, es sind keine täglichen Erfolge spürbar – die Dehnung der Muskel geschieht über einen längeren Zeitraum hinweg, ohne dass man den Unterschied aktiv spürt. Darüber hinaus ist es ebenfalls schwierig festzustellen, welche Übungen im Einzelfall ideal sind und zum größten Erfolg führen. Da das Dehnen also ein Prozess ist, der mitunter mit viel Unklarheit verbunden ist und dabei noch wenig belohnend ist, kommt es schnell zu Motivationsproblemen. Der erst Schritt, um diesen entgegenzuwirken, ist eine Beseitigung der Unklarheit. Zu diesem Zweck ist es am hilfreichsten, den Zustand des eigenen Körpers täglich zu dokumentieren. Dazu reicht es ein Dokument anzulegen – schriftlich oder am PC – in dem du dich täglich mit den folgenden Fragen beschäftigst:

  • Wann, wie oft und nach welchen Tätigkeiten (Sitzen, Heben etc.) treten (Rücken)schmerzen auf?

  • Wann ist der Rücken nicht in einer guten Position (beim Autofahren, in der Arbeit, beim Fernsehen etc.)?

  • Bekommst du genügend Schlaf, um dich ausreichend zu regenerieren?

  • Hast du übermäßig viel Stress?

  • Wie wirken sich die Dehnübungen auf deinen Körper aus?

  • Fühlst du dich nach dem Dehnen besser?

  • Treten bei bestimmten Übungen Schmerzen auf? etc.

Wenn du mit dieser Dokumentation Faktoren ausmachen kannst, die sich leicht ändern lassen (z.B. eine Verstellung des Autositzes) ist das natürlich optimal, denn dadurch kannst du direkt an der Wurzel der Probleme eingreifen. Falls dir einzelne Übungen Probleme bereiten, kannst du diese weglassen oder ersetzen. (Verweis auf Dokument) Nun einige konkrete Maßnahmen, die du persönlich treffen kannst, um einem Mangel an Motivation entgegen zu wirken.

Es ist unvermeidbar, dass du an manchen Tagen gar nicht motiviert bist – das passiert jedem – aber versuche trotzdem jeden Tag etwas zu trainieren und dich im schlimmsten Fall zwei Mal täglich zu dehnen. Im Internet bin ich für diesen Fall auf eine sehr hilfreiche Idee gestoßen: „no zero-days“. Ziel dieser Idee ist es, wie der Name schon erahnen lässt, keine Tage, ohne eine Tat zu erbringen verstreichen zu lassen. Konkret also: Selbst wenn du einmal überhaupt nicht motiviert bist, nimm dir trotzdem eine oder zwei Übungen aus deinem Trainingsplan vor und arbeite sie ab. Wenn du dein Training an einem schlechten Tag nur zu einem kleinen Teil erledigst, ist es zwar nicht so wirkungsvoll, aber du hast trotzdem das gute Gefühl, etwas erreicht zu haben. Außerdem ist es empfehlenswert gute Tätigkeiten zur Gewohnheit zu machen, denn dann wirst du sie mit der Zeit automatisch und freiwillig erledigen. Im Normalfall, wenn du motiviert bist, wirst du das Training gerne machen – aber es könnte dennoch sein, dass es mit der Zeit monoton und langweilig wird, was dir wiederum die Motivation nehmen kann. Was also tun, damit die unangenehmen Dehnübungen interessant bleiben? Du musst dich für das Training belohnen. Setze dir Ziele und notiere deine persönlichen Rekorde: Ein Ziel kann zum Beispiel beim Dehnen mit durchgestreckten Beinen, das Berühren des Bodens mit den Fingern sein oder dein persönlicher Rekord, wie lange du den Boden berührst. Du kannst auch deine Idole als Motivation heranziehen und versuchen besser zu sein als sie.

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