Haltungstipps

Mein Weg mit einem Bandscheibenvorfall #4
Mein Weg mit einem Bandscheibenvorfall #3
Mein Weg mit einem Bandscheibenvorfall #2
Mein Weg mit einem Bandscheibenvorfall #1
Hilfreiche Schnelltipps bei einem Bandscheibenvorfall


1. Haltung verbessern
2. Haltung im Sitzen
3. Heben und Tragen
4. Haltung bei Hausarbeiten
5. Haltung bei Gartenarbeiten
6. Haltung bei Autofahrten
7. Liegen und Schlafen

7.1 Rückenschläfer
7.2 Seitenschläfer
7.3 Bauchschläfer

8. Korrekte Haltung bei Radfahren und Laufen
9. Übungen während eines Bürojobs


Verbessere deine Haltung

Du kennst das bestimmt, wenn du längere Zeit im Stehen verbringst, versucht du manchmal eine aufrechte Körperhaltung zu erzwingen. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie auch gut ist. Das kann beispielsweise zu Rückenschmerzen führen, weil die Muskeln verspannen. Deine Bandscheiben, Wirbelgelenke, Muskeln und Bänder werden übermäßig beansprucht. Deshalb beginnen wir hier beim Ursprung – bei der Körperhaltung.

 

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Die Körperhaltung, welche wir Tag für Tag einnehmen, ist dafür verantwortlich, wie unsere Wirbelsäule aussieht. Deswegen ist es wichtig, eine gesunde Körperhaltung einzunehmen, denn sie ist Voraussetzung für einen schmerzfreien Rücken. Deine Statur sollte so ausgelegt sein, dass du deine Wirbelsäule so wenig wie möglich belastest. Das ist bei jedem individuell und du musst selbst herausfinden, bei welcher Haltung du dich wohl fühlst. Mache dir bewusst, dass die Haltung, die du tagtäglich einnimmst, maßgeblich beeinflusst, wie du aussiehst!

 

Gesunde Körperhaltung

Im Stehen muss das Gewicht gleichmäßig verteilt werden. Das beginnt schon beim Kopf, dieser sollte aufrecht, gerade und zentral ausgerichtet sein, nicht nach unten hängen, aber auch nicht übermäßig nach oben gestreckt sein, das Kinn demnach auch gerade ausgerichtet. Die Schultern sind im Optimalfall entspannt. Die Wirbelsäule sollte in ihrer natürlichen, sanften S-Kurve liegen. Das Becken neutral ausgerichtet – nicht nach vorne oder hinten gekippt. Wenn ein Hohlkreuz besteht, kann man das Becken etwas nach hinten kippen. Dazu muss man sich vor dem Spiegel stellen und damit beschäftigen, es wird eine Weile dauern bis man die richtige Haltung hinbekommt. Und als letzter Punkt, sollten die Knie nicht durchgestreckt sein. Die Haltung sollte weder steif, noch schlapp sein.

 

Zusammenfassung

  • Kopf und Kinn gerade ausgerichtet
  • Schultern entspannt
  • Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Kurve
  • Becken neutral ausgerichtet
  • Knie nicht durchgedrückt

 

Zu steife Haltung

Die steife, militärische Haltung ist nicht gesund, da sie starke Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich erzeugt. Die Brustwirbelsäule ist zu stark beansprucht und die Lendenwirbelsäule engt die Bauchmuskulatur ein.

 

Zu schlappe Haltung

Die schlappe, gekrümmte Haltung ist ebenfalls nicht gesund: Muskeln, die die Wirbelsäule und Bauch stützen sollten, sind schlaff und das Becken ist nach vorne gekippt. Das Resultat wird ein Hohlkreuz sein, zudem wirkst du schlapp und nicht selbstbewusst.

 

Deshalb ist es wichtig, dass wir eine natürlich Haltung einnehmen. Den Rest erledigen wir mit Dehn- und Kraftübungen.